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Gesundheitsvorsorge: was die Kasse zahlt, und was nicht
Die gesetzliche Krankenversicherung leistet, was „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ ist. Das ist ein solides Fundament. Alles darüber hinaus zahlst du selbst, oder du schließt die Lücke gezielt.
Gesprächstermin vereinbaren →GKV, PKV und der Bereich dazwischen
Die Grundsatzfrage „gesetzlich oder privat“ stellt sich nur für einen Teil der Versicherten. Die Frage nach Zusatzschutz stellt sich für alle.
In der gesetzlichen Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach deinem Einkommen, nicht nach deinem Gesundheitsrisiko. Die Leistungen sind gesetzlich definiert und können vom Gesetzgeber geändert werden. Familienangehörige ohne eigenes Einkommen sind beitragsfrei mitversichert.
In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach Leistungsumfang, Eintrittsalter und Gesundheitszustand. Einmal vereinbarte Leistungen sind vertraglich garantiert. Jede Person braucht einen eigenen Vertrag und zahlt einen eigenen Beitrag. Vor Aufnahme steht eine Gesundheitsprüfung.
Gesetzlich und privat im direkten Vergleich
| Gesetzliche Krankenversicherung | Private Krankenversicherung | |
|---|---|---|
| Leistungen | Gesetzlich festgelegt, für alle gleich | Individuell nach gewähltem Tarif |
| Leistungsgarantie | Können durch Gesetzgeber gekürzt werden | Vertraglich zugesagt und garantiert |
| Zugang | Grundsätzlich für alle | Nur für bestimmte Personengruppen |
| Beitrag | Prozentsatz vom Einkommen | Nach Leistung, Alter und Gesundheitszustand |
| Gesundheitsprüfung | Keine | Ja, Zuschläge oder Ablehnung möglich |
| Familie | Angehörige ohne Einkommen beitragsfrei | Eigener Vertrag und Beitrag je Person |
| Beitrag im Alter | Richtet sich weiter nach Einkommen bzw. Rente | Altersrückstellungen dämpfen den Anstieg |
| Wechsel | Nach 12 Monaten ohne Nachteile möglich | Nur eingeschränkt; Altersrückstellungen teils verloren |
Privat versichern können sich unter anderem Arbeitnehmer oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Beamte und Beamtenanwärter, Selbstständige und Freiberufler sowie Studierende zu Studienbeginn.
Die fünf Lücken, die am häufigsten teuer werden
Auch als gesetzlich Versicherter kannst du dir in vielen Bereichen das Leistungsniveau eines Privatpatienten sichern, gezielt und deutlich günstiger als ein kompletter PKV-Wechsel.
Die Kasse zahlt beim Zahnersatz einen befundbezogenen Festzuschuss. Bei hochwertigen Versorgungen bleibt schnell ein vierstelliger Eigenanteil.
Bei Kindern kommt die Kieferorthopädie dazu: Ab einem geringeren Fehlstellungsgrad übernimmt die Kasse gar nichts, und eine Behandlung kann mehrere tausend Euro kosten. Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich hier früh, nämlich vor Behandlungsbeginn. Danach greift sie nicht.
Die Lohnfortzahlung endet nach sechs Wochen. Danach zahlt die Kasse Krankengeld, deutlich weniger als das bisherige Nettoeinkommen. Selbstständige erhalten je nach Tarif überhaupt keine Lohnfortzahlung.
Ein Krankentagegeld schließt die Differenz und kostet im Verhältnis zur Leistung wenig.
Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, freie Krankenhauswahl. Für Menschen, die im Ernstfall Wert darauf legen, eine der wirksamsten Zusatzversicherungen, und im jungen Alter sehr günstig.
Sehhilfen zahlt die Kasse für Erwachsene grundsätzlich nicht mehr. Bei Hilfsmitteln gibt es Festbeträge, die die tatsächlichen Kosten oft nicht decken. Heilpraktikerleistungen werden allenfalls anteilig erstattet.
Ambulante Zusatztarife fangen diese Positionen ab. Ob sich das rechnet, hängt stark davon ab, wie viel du in Anspruch nimmst. Wir rechnen das durch, statt es pauschal zu empfehlen.
Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Teilkaskoversicherung. Sie deckt nur einen Teil der Pflegekosten; der Rest kommt aus Rente, Ersparnissen und im Zweifel von den Kindern.
Eine private Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke. Je früher abgeschlossen, desto günstiger. Und desto wahrscheinlicher wird der Antrag überhaupt angenommen.
Vier Gründe, die den Unterschied machen
Diese vier Punkte sind unsere Arbeitsgrundlage. An jedem davon kannst du uns messen.
Freie Produktauswahl
Wir sind Makler, nicht Vertreter. Kein Konzern im Rücken, keine Quote, die erfüllt werden muss. Wir wählen aus dem Markt aus, nach deinem Bedarf und nicht nach unserer Marge.
Brutto und Netto
Provisionstarife und provisionsfreie Nettopolicen gegen Honorar. Wir rechnen dir beide Wege durch und zeigen, ab welcher Laufzeit welcher günstiger ist. Du entscheidest.
Digital verwaltet
Verträge, Policen und Dokumente liegen gebündelt in deinem Kundenzugang. Kein Ordner, keine Suche, kein „schicken Sie mir das nochmal“.
Vor Ort oder per Video
Wir sitzen in Oldenburg und sind im Nordwesten persönlich erreichbar. Wenn es schneller gehen soll, läuft der Termin per Video, ohne Qualitätsverlust.
Hängt selten allein
Die meisten Fragen greifen ineinander. Deshalb schauen wir im Gespräch immer auf das Gesamtbild an, nicht nur auf den einen Vertrag.
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Damit die Rente nicht zur Rechenaufgabe wird. Brutto- und Nettotarife im direkten Vergleich.
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Das lässt sich in einem Gespräch klären, meist mit einem einzigen Zusatzbaustein schließen statt mit fünf.