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Altersvorsorge: rechnen statt hoffen!

Die gesetzliche Rente ersetzt für die meisten deutlich weniger als die Hälfte des letzten Nettoeinkommens. Die Frage ist nicht, ob eine Lücke entsteht, sondern wie groß sie ist und womit du sie schließt.

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Ausgangslage

Warum die Lücke größer wird und nicht kleiner

Die Demografie ist keine Prognose, sondern Arithmetik: Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr und immer länger lebende Rentner.

Das gesetzliche System kann darauf nur mit drei Stellschrauben reagieren: höhere Beiträge, späterer Renteneintritt oder ein niedrigeres Rentenniveau. In der Praxis werden alle drei gezogen, und zwar schrittweise.

Für dich heißt das: Die private und betriebliche Vorsorge ist kein Extra mehr, das man sich gönnt, wenn Geld übrig ist. Sie ist der Teil, der den Lebensstandard trägt.

Wir rechnen im ersten Schritt aus, wo du heute stehst: gesetzliche Anwartschaft, bestehende Verträge, betriebliche Zusagen. Erst danach reden wir über Produkte.

3 Säulen
Gesetzlich, betrieblich, privat. Wir betrachten alle drei zusammen
30+ Jahre
Typische Laufzeit, über die sich jeder Kostenpunkt vervielfacht
2 Wege
Bruttotarif und Nettopolice, bei uns beide verfügbar
Die Bausteine

Was infrage kommt, und für wen

Es gibt kein Produkt, das für alle passt. Es gibt nur eine Kombination, die zu deinem Einkommen, deiner Steuerlast und deinem Zeithorizont passt.

Beiträge fließen aus dem Bruttogehalt, sparen also Steuern und Sozialabgaben. Der Arbeitgeber muss sich seit 2019 an neuen Entgeltumwandlungen beteiligen. Wichtig ist die Qualität des angebotenen Vertrags. Die Zuschusspflicht sagt nichts über die Kostenstruktur aus. Wir prüfen, ob der Rahmenvertrag deines Arbeitgebers gut ist oder ob ein privater Weg unterm Strich mehr bringt.

Flexibel in der Gestaltung, planbar in der Auszahlung, steuerlich begünstigt bei Rentenbezug nach dem 62. Lebensjahr und mindestens zwölf Jahren Laufzeit. Entscheidend sind die Kosten: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter liegen über die Laufzeit schnell fünfstellige Beträge.

Die Renditechance liegt höher als bei klassischen Tarifen, die Schwankung ebenfalls. Bei langen Laufzeiten spricht viel dafür. Wir achten auf die Fondsauswahl, die Möglichkeit zum kostenfreien Wechsel und darauf, dass das Ablaufmanagement nicht automatisch in teure Produkte umschichtet.

Vor allem für Selbstständige und Gutverdiener interessant, weil die Beiträge zu einem sehr hohen Anteil steuerlich absetzbar sind. Der Preis dafür: kein Kapitalwahlrecht, keine Kündigung, keine Vererbbarkeit außer über Zusatzbausteine. Das muss bewusst entschieden werden.

Für Familien mit mehreren Kindern und niedrigem bis mittlerem Einkommen kann die Zulagenförderung den Ausschlag geben. Für viele andere rechnet es sich wegen der Kosten und der nachgelagerten Besteuerung nicht. Wir sagen dir ehrlich, in welche Gruppe du fällst.

Eine vermietete Kapitalanlage-Immobilie erzeugt im Alter Mieteinnahmen statt einer Rentenzahlung. In der Ansparphase lässt sie sich über Abschreibung und Fremdkapitalhebel steuerlich nutzen. Kein Ersatz für Versicherungsvorsorge, aber häufig die wirksamste Ergänzung. Zu den Immobilien →

Kostenwahrheit

Brutto oder Netto: bei der Altersvorsorge entscheidet es am meisten

Nirgendwo wirken Kosten so stark wie bei einem Vertrag mit 30 Jahren Laufzeit. Ein Unterschied von einem Prozentpunkt pro Jahr summiert sich über die Laufzeit zu einem erheblichen Teil des Endkapitals.

Bruttotarif: Die Abschluss- und Vertriebskosten sind im Beitrag eingerechnet und werden meist über die ersten fünf Jahre verrechnet. Du zahlst nichts „extra“, dafür arbeitet dein Geld in dieser Zeit kaum für dich.

Nettopolice: Die Police enthält keine Vermittlungsprovision. Du zahlst uns ein separat vereinbartes Honorar. Der Beitrag fließt fast vollständig in den Vertrag, was die Ablaufleistung spürbar erhöht.

Wir legen dir beide Varianten mit denselben Annahmen nebeneinander. Du entscheidest anhand von Zahlen, nicht anhand einer Empfehlung.

Was wir dir konkret liefern

  • Auswertung deiner Renteninformation und bestehender Verträge
  • Hochrechnung deiner Versorgungslücke zum geplanten Renteneintritt
  • Mindestens zwei Lösungswege mit Kostenvergleich Brutto / Netto
  • Schriftliche Empfehlung mit Begründung, auch wenn sie „nichts ändern“ lautet
  • Turnusmäßige Überprüfung, ob der Vertrag noch zu deiner Lage passt
Warum wir

Vier Gründe, die den Unterschied machen

Diese vier Punkte sind unsere Arbeitsgrundlage. An jedem davon kannst du uns messen.

Freie Produktauswahl

Wir sind Makler, nicht Vertreter. Kein Konzern im Rücken, keine Quote, die erfüllt werden muss. Wir wählen aus dem Markt aus, nach deinem Bedarf und nicht nach unserer Marge.

Brutto und Netto

Provisionstarife und provisionsfreie Nettopolicen gegen Honorar. Wir rechnen dir beide Wege durch und zeigen, ab welcher Laufzeit welcher günstiger ist. Du entscheidest.

Digital verwaltet

Verträge, Policen und Dokumente liegen gebündelt in deinem Kundenzugang. Kein Ordner, keine Suche, kein „schicken Sie mir das nochmal“.

Vor Ort oder per Video

Wir sitzen in Oldenburg und sind im Nordwesten persönlich erreichbar. Wenn es schneller gehen soll, läuft der Termin per Video, ohne Qualitätsverlust.

Wie groß ist deine Lücke wirklich?

Bring einfach deine Renteninformation und bestehende Verträge mit. Nach einer Stunde weißt du, wo du stehst, ohne irgendetwas unterschrieben zu haben.